Genau das tut Rochelle King in ihrem sehenswerten TED Talk zum Thema User Experience: „The complex relationship between data and design in UX“.

Dabei vergleicht sie die User Experiences in der echten und der digitalen Welt – und zieht spannende Vergleiche. Im Kern ihres Vortrags geht es um das Musik Hören. In der echten Welt bedeutet das, ein Konzert zu besuchen. Eine komplexe User Experience, die mit der Parkplatzsuche beginnt, sich mit lästigem Treppensteigen herumschlagen muss und ggf. durch eine Verspätung der Band verzögert wird.

Doch Kings Vergleich zum digitalen Musikkonsum kann vielen UX Designern die Augen öffnen: auch wenn wir den Prozess "nur" auf einem Screen abbilden, bleibt es doch der gleiche. Deshalb sollte sich ein guter UX Designer genau diese Fragen stellen: Wie lange hat es gedauert, bis die Musik gehört wurde? Wurde sie gut gefunden oder stand Etwas im Weg? Kommen die Hörer zurück?

Damit thematisiert die Speakerin die Verantwortung des UX Designs für eine ganzheitliche Erfahung.

Sie appeliert daran, trotz der vielen gesammelten Daten nicht zu tief abzutauchen – denn Daten sind nur eine Repräsentation und eine Messung dessen, was Kunden mit einem Produkt auch in der echten Welt tun. Anstatt also zu stark zu abstrahieren sollten UX Designer Daten dazu nutzen, das Verhalten zu lenken und die bestmögliche Erfahrung zu gestalten. Dabei stehen zwei zentrale Fragen im Mittelpunkt:

  • Was wollen Menschen erreichen, wenn sie das Produkt nutzen?

  • Wie gut bist Du darin, diesen Nutzen, bzw. die Erfahrung zu bieten?

Das macht Daten, gemeinsam mit Design, zu den zwei wertvollsten Tools um gute User Experiences zu gestalten. Im weiteren Verlauf des TED Talks erklärt King das anschaulich am Beispiel Spotify. Reinklicken lohnt sich!

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